Im Programm „Land.Zuhause.Zukunft“ der Robert Bosch Stiftung GmbH in Kooperation mit der Universität Hildesheim werden insgesamt zehn ländliche Kommunen bei der Entwicklung innovativer Strategien für die langfristige Bindung und Integration von Migranten unterstützt. Bis Herbst 2021 entstehen individuelle Konzepte für erfolgreiche Integrationsarbeit und deren Umsetzung. Zudem werden die Kommunen Teil eines Netzwerks, dem auch die Landkreise aus der Pilotphase des Programms angehören. So profitieren sie von einem regelmäßigen Austausch über Erfahrungen und Ideen anderer.
Das Programmbüro von „Land.Zuhause.Zukunft“ ist an der Universität Hildesheim angesiedelt und ermöglicht eine direkte Anbindung an die aktuelle Migrations- und Integrationsforschung. Die aus dem Programm gewonnenen Erkenntnisse werden darüber hinaus zu Empfehlungen für erfolgreiche Integrationsstrategien in ländlichen Räumen aufbereitet. Der Landkreis Börde erwartet sich von der Teilnahme am Förderprogram eine Stärkung der vielfältigen Integrationsarbeit.
Neben dem Landkreis Börde wurden für die Beratung und Förderung noch folgende Landkreise ausgewählt: Bernkastel-Wittlich (Rheinland-Pfalz), Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt), Dahme-Spreewald (Brandenburg), Enzkreis (Baden-Württemberg), Karlsruhe (Baden-Württemberg), Schwalm-Eder-Kreis (Hessen), Oldenburg (Niedersachsen), Uckermark (Brandenburg) und Weilheim-Schongau (Bayern).
Bildunterschrift: Projektauftakt im Programm „Land.Zuhause.Zukunft“: v.l.n.r. Claudia Niemeyer (Ramboll), Sandra Simon (Leiterin Amt für Migration), Lisa Marie Veyhl (Robert Bosch Stiftung), Dirk Michelmann (Dezernent), Dr. Danielle Gluns (Universität Hildesheim), Christoph Heimel (Bildungskoordinator) und Angela Köllner (Ramboll) Bild: Landkreis Börde